Wertschätzung – im Beruf

 

Der Podcast zum Nachlesen:

Wir Menschen sind soziale Wesen. Und tragen einen innigen Wunsch nach Anerkennung in uns. Wir haben das Bedürfnis nach Wertschätzung! Ob wir die Wertschätzung von aussen bekommen, oder uns selbst geben, also innere Wertschätzung.

In diesem Podcast betrachte ich die Wertschätzung von außen, also die Wertschätzung, die wir von anderen bekommen bzw. anderen geben.

Wie funktioniert das wirkungsvolle Wertschätzen?

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Vielleicht wunderst Du Dich, dass ich von Wertschätzen rede, nicht von Loben. Das hat ein Grund.

Ich unterscheide zwischen Loben und Wertschätzen. Es gibt zwei verschiedene Arten, wie man jemanden seine Anerkennung aussprechen kann:

  • Loben bezieht sich auf die Handlung. Also das , was der andere gemacht hat.
  • Wertschätzung bezieht sich auf die Person mit ihrer Art und ihrem Wesen, also, wie die Person ist.

Vielleicht kennst Du das: Du lobst bei einer Person immer wieder etwas, aber diese Person nimmt das Lob nicht an!

Ein Beispiel: Dein Mitarbeiter hat ein fantastisches Excel Sheet erstellt. Alle Daten stimmen und sind sehr genau recherchiert.

  • Du sagst: „ Super, Du hast viele wichtige Daten zusammengetragen“ Er sagt: „ Ich bin mir nicht sicher, ob es alle sind.“
  • Du sagst: „ Du hast sie übersichtlich dargestellt.“ Antwort: “ Die Schrift ist ziemlich klein.“
  • usw.! Du redest Dir den Wolf…… Es frustriert Dich sogar.

Es gibt Menschen, die nehmen kein Lob an. Was macht man das? Wie geht man auf diese Menschen ein?

Schauen wir die Beispiele genauer an: Was haben sie gemeinsam?

Sie beziehen sich alle auf die Handlung der anderen Person. Eine andere Variante und oft wirkungsvollere Variante ist, wenn Du gezielt den Wert des anderen Menschen ansprichst, nicht nur seine Handlung!

Daher benutze ich dafür auch immer das Wort: Wertschätzung.

Es wird das Wesen, die Art, der Charakter, die Eigenschaft, das Wesen der Person wertgeschätzt. Das was die Person IST.

In unserem Fall könnte es lauten:

Du bist sehr gründlich und zuverlässig!

Weitere Beispiele, die sich auf das Sein der Person beziehen:

  • Du bist hilfsbereit!
  • Du bist geduldig!
  • Du bist verständnisvoll!

Der Hintergrund dieser Unterscheidung zwischen Loben und Wertschätzen ist folgender:

Wenn ich ständig nur für meine Handlung gelobt werde, dann bin ich ja nur ein guter Mitarbeiter, wenn ich das und das mache.

Dagegen ist zunächst nichts auszusetzen, weil ich ja für meine Handlung, sprich Arbeit, bezahlt werde.

Viele Chefs wollen auch nur Leistung sehen, alles andere ist ihnen egal.

Genau da liegt aber heutzutage die Problematik! Wir werden nur an Ergebnissen und Zahlen gemessen, nicht an unserem Wesen, nämlich so wie wir sind.

Effektive Leistung, d.h. hohe Qualität in sinnvoller Zeit erhalte ich aber nur von einem Mitarbeiter, wenn er für die Sache voll motiviert ist. Und zwar durch intrinsische Motivation. Besser sogar: er ist voll inspiriert, seine Arbeit zu verrichten! Das erreicht man nur, wenn man den Menschen auf seiner tiefsten Ebene anspricht, und zwar in Verbindung mit seinem innerem Wert.

Was passiert, wenn nur die Handlung gelobt wird? Der Mitarbeiter spürt: Ich bin nur gut, wenn ich die oder diese Handlung kann. Nun wird der Zeitdruck immer höher, es gibt immer mehr zu tun….. Es entsteht ein Aktionismus. Ich muss den anderen immer mehr Beweisen. Ich muss es auch mir beweisen!

Ein Mitarbeiter, der jetzt keine hohe innere Wertschätzung hat, verliert immer mehr an Selbstwertgefühl. Ein Nährboden für Burn-Out entsteht.

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Aber Wertschätzung, wie ich sie oben beschrieben habe, bezieht sich auf den Mitarbeiter als eine wertvolle Person, wie er ist.

Nicht mehr und nicht weniger. Das entspannt. Das macht frei. Das schafft vertrauen.

Das erzeugt Effektivität!
ZEK

Zum Schluss noch ein kleines Tool, falls Du „nur“ loben willst, oder aus bestimmten Gründen „nur“ loben willst, denn im Job gibt es Situation, da sollte man bewusst die Handlung hervorheben.

Dann acht auf folgendes:

Ich nenne es “ZEK-Regel”:

  1. Z für Zeitnah die Anerkennung aussprechen, damit der gelobt noch mit der Handlung in Verbindung steht..
  2. E für Ehrlich meinen: nur wertschätzen, wenn es ehrlich und aufrichtig gemeint ist, also wenn Du es wirklich auch so siehst. Ist es ausgedacht oder nur des „Lobens Willen“, dann wirkt es sehr schnell unaufrichtig oder unecht.
  3. K für Konkret sein. Wenn Du einfach nur sagst: „Ich finde dich toll!“, woher weiß der andere, warum Du ihn/sie toll findest?

Zum merken: ZEK : Zeitnah, Ehrlich meinen, Konkret sein

Ziel: Der Gelobte, weiß wofür er gelobt wird!

Das war der Podcast zum Thema Wertschätzung im Beruf.

Ich freue mich über Dein Interesse und wünsche Dir viel Spaß beim Anwenden!

Viel Spaß!

Gangolf Neubach

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